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BMW-1er-Torte

 

Da Kilian einen wunderschönen 1er BMW fährt und dieser sein ganzer Stolz ist, sollte er dann auch zu seinem 24. Geburtstag sein Auto als Torte bekommen. Von daher habe ich mich zum ersten Mal an eine Autotorte ( BMW-1er-Torte ) gewagt. Echte Kenner werden das Modell bestimmt wiedererkennen 🙂 Leider hat mich meine Kamera im Stich gelassen und ich kann hier deshalb keine Schritt-für-Schritt-Anleitung geben. Das hole ich aber bestimmt mal nach…  Aber in dem Video von Marcel Paa (http://www.einfachbacken.ch/) findet ihr eine tolle Anleitung zur Herstellung solcher Torten samt Kuchenrezept. Dieses Video war mir eine wirklich große Hilfe!! Danke Marcel!

 

 

Das Einzige was ich dem Video noch hinzufügen könnte, wäre die Umrechung einer Schablone auf die gewünschte Größe:

 

Bei dieser ausgedruckten Schablone auf A4 ist das Auto 16,5 cm lang. Da ich das Auto aber in einer Länge von 33 cm haben wollte, musste die Schablone entsprechend auf dem Kopierer vergößert werden. Hier also ein Beispiel: 33 cm (gewünschte Länge) : 16,5  cm (Länge der Vorlage) x 100 = 200. Die Vorlage muss also mit 200% vergrößert werden. Bevor man sich für eine bestimmte Größe entscheidet, sollte man vorher aber sein Backblech ausmessen, da die Grundplatte des Autos zweimal aus dem Kuchen ausgeschnitten wird und man noch einen Rest braucht, um die gewünschte Höhe zu erreichen. Bei mir ist das ganz schön eng geworden… Mein Backblech ist ca. 38 x 31 cm groß, die Schablone 33 cam lang. Also blieb nicht viel Rest um die gewünschte Höhe zu erreichen.

 

 

Hier leider nur noch eine kleine Auswahl an Bildern die mir verblieben sind 🙁 Neue Projekte können jetzt aber kommen. Die Kamera läuft wieder 🙂

 

 

Den Kuchen habe ich mi einer Zartbitter-Vollmilch-Ganache (400 g Vollmilchganache, 100 g Zartbitterkuvertüre, 200 ml Sahne) eingestrichen. Da man diese Art von Torten nicht wirklich füllen kann, habe ich aber dennoch versucht etwas mehr Geschmack hineinzubringen. Von der fertigen Ganache habe ich ein paar Löffel abgenommen und eine Tafel Kirsch-Schokolade mit Scharzwälder Kirschwasser von Lindt darin geschmolzen. Diese Ganache kam dann zwischen die einzelnen Böden.

 

Und so sah dann das fertige Ergebnis aus:

Strickkorb-Torte

Christine ist eine begeisterte Socken-Strickerin und bekam dann natürlich eine entsprechende Strickkorb-Torte zu ihrem 50. Geburtstag! Auch ich kam schon in den Genuss von dicken Wintersocken 🙂 Happy Birthday noch einmal!

 

 

Angefangen habe ich damit, die Wollknäule herzustellen. Dafür wurden 140 g Marshmallows mit ein wenig Wasser im Topf geschmolzen, bis sie sich richtig aufgelöst haben und ein zäher Brei entstanden ist.  Dabei am besten immer ständig rühren, damait auch nichts anbrennt. Zum Schluss den Topf von der Herdplatte nehmen und die 140 g Choco Krispies von Kelloggs gut einrühren. Wenn die Masse etwas abgekühlt ist (ca. 5 Minuten), kann man anfangen damit zu modellieren. Wichtig ist, dass man vorher die Hände am besten mit Palmin-Soft einfettet, da die Marshmallows fürchterlich kleben. Man hat dann wirklich Zeit genug die Wollknäuel zu formen. Es dauert eine Zeit, bis die Masse richtig hart wird. Am besten packt man die Wollknäule dann über Nacht in den Kühlschrank, bevor sie am nächten Tag mit Zuckerkeber bestrichten und mit Fondant-Schnüren eingekleidet werden. Für die Herstellung der Wolle war mein Clay-Extruder eine große Hilfe. Die Stricknadeln wurden aus Modellierfondant hergestellt, der richtig gut aushärtet. Die Stricknadeln sollen ja auf der Torte ihre Form behalten.

 

 

Die Torte bestand aus einem Eierlilörkuchen und einer Himbeer-Mascaprone-Füllung. Das Kuchenrzept reichte für zwei Backformen mit einem Durchmesser von 22 cm. Da die Backformen ja etwas kleiner sind, reichte eine Backzeit von ca. 35 Minuten.

 

Jeder Kuchen wurden dann zweimal waagerecht durchgeschnitten, somit hatte ich insgesamt 6 Böden, wovon einer zuviel war und direkt verspeist wurde 🙂 Die Füllung ist nicht fondanttauglich, das heißt, dass sich der Fonant auf der Torte später auflösen würde, wenn er mit ihr in Berühung kommt. Also wurden bei zwei Böden ein innerer Kreis ausgestochen, so dass noch ein Rand von ca. 1 cm stehen bliebe. Auch das ausgestochene Innere konnte direkt verzehrt werden 🙂  da es nicht mehr gebraucht wurde. Also, erst einen ganzen Boden, denn den Rand drauflegen, füllen, nächsten Boden als Deckel drauf, wieder einen Rand, füllen und zum Schluss wieder einen ganzen Boden als Deckel drauflegen (also 5 Lagen insgesamt). Ab damit in den Kühlschrank für einige Stunden, am besten über Nacht. Eingestrichen wurde die Torte dann mit einer Ganache aus weißer Schokolade und nachdem sie dann noch einmal für ca. 3 Stunden im Kühlschrank war, mit braun gefärbten Fondant eingedeckt, Deko mit Zuckerkleber befestigt, FERTIG 🙂

 

 

Hier noch schnell ein Bild vom Anschnitt der Torte. Da die Deko schon geräubert wurde, sieht sie schon etwas ramponiert aus. Aber mega lecker!

 

 

Die Torte hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht, vor allem die Herstellung der kleinen Katze und des Teddybären! Süß, oder?

 

 

Nutella-Sahne-Creme

 

Zutaten:

  • 6 gehäufte EL Nutella (oder auch mehr, desto intensiver der Geschmack)
  • Vanillezucker oder Vanilleextrakt (kein Muss)
  • 800 ml Schlagsahne
  • 8 TL San-Apart

 


 

Zubereitung:

  • Sahne kurz aufkochen lassen und von der Herdplatte nehmen
  • 6 gehäufte EL Nutella hinzugeben und in der Sahne schmelzen lassen
  • kurz mit einem Stabmixer aufschlagen bis sich die Sahne mit dem Nutella verbunden hat
  • in eine kühle Schüssel umfüllen, dann ab in den Kühlschrank bis die Creme richtig gut durchgekühlt ist (mindestens 2 Stunden)
  • die durchgekühlte Creme kurz aufschlagen und 8 TL San-Apart hinzugeben
  • und zu einer festen Creme steifschlagen

 

Varianten:

Unter die Nutella-Sahne-Creme kann man z.B. noch Schokoflocken oder ca. 100 g geröstete Haselnüsse einrühren. Bei meiner Harry-Potter-Buchtorte habe ich z.B. noch die einzelnen Böden mit purem Nutella bestrichen.  Für eine fruchtige Variante könnte man die Böden z.B. noch mit Marmelade bestreichen.

Diese Creme ist nicht fondanttauglich. Aber hier könnte man einen Tortenrand z.B. mit Ganache oder Schokolbuttercreme aufspritzen und dann mit der Nutella-Sahne-Creme ausfüllen

 

 

 

Harry Potter-Buchtorte

 

Für einen großen Harry Potter Fan gib es wohl nichts Schöneres als sein eigenes Zauberbuch mit Zauberstab, und dann auch noch essbar… 🙂 Auch ich konnte in alten Erinnerungen schwelgen und das Designen und Modellieren der Harry Potter-Buchtorte hat mir sehr viel Spaß gemacht.

 

 

Unter diesem „Buch“ steckt ein Vaniellebiskuit (Menge für einen 28er Tortenring) mit einer Schicht purem Nutella und einer Nutella-Sahne-Creme als Füllung (allerdings nur die Hälfte des angegebenen Rezeptes, da ich  nur einen Boden gefüllt habe). Der Kuchen wurde auf einem tiefen Backblech für ca. 30 Minuten gebacken. Aber jeder Ofen ist anders, also Stäbchenprobe nicht vergessen! Aus diesem großen Backblech konnte ich dann zwei Buchformen ausschneiden (jeweils ca. 26,5 x 17 cm). Beide Böden wurden eimal waagerecht durchgeschnitten, wobei ein Boden direkt verzehrt wurde 🙂 sonst wäre das Buch zu hoch geworden. Die untere Lage wurde mit purem Nutella bestrichen, auf die zweite Lage wurde ein Rand mit Schokoladebuttercreme aus Zartbitterschokolade aufgespritzt (verfeinert mit zwei großen Löffeln Nutella) und dann mit einer Nutella-Sahne-Creme ausgefüllt. Dieser Schritt musste sein, weil die Creme nicht fondanttauchlich ist. Der Fondant hätte sich also aufgelöst, wenn er direkt mit der Creme in Verbindung gekommen wäre.  Zum Schluss wurde dann noch alles mit dem Rest der Buttercreme eingestrichen und erst einmal kräftig gekühlt.

 

 

Eingedeckt wurde die Torte dann mit braunem Fondant, der so zurechtgeschnitten wurde, dass er je einen halben cm an den Rändern überstand. Der Boden der Torte wurde nicht mit eingedeckt. Hier wurde nur ein brauner Fondantstreifen drumherum gelegt und die Täuschung war perfekt 🙂

 

 

Bevor es allerdings an das Backen ging, wurden einige Tage vorher die Deko-Elemente hergestellt. Angefangen habe ich mit dem Eindecken des cake boards mit Fondant und dem modellieren des Zauberstabes aus Modellierfondant. Für die Harry Potter Brille mussten natürlich auch „echte“ Gläser her. Dafür habe ich mir aus Lebensmittelsilikon eine runde Form hergestell und diese dann dünn mit Isomalt ausgegossen.

 

 

Für das Howarts-Logo war im Internet schnell eine Vorlage gefunden. Diese wurde dann in ihre Einzelteile zerlegt und dienten dann als Schablone. Die Grundform sowie die Symbole wurden aus Blütenpaste hergestellt und nach dem Aushärten noch mit Lebensmittelfarben bemalt.

 

 

 

Grand Marnier-Buttercreme

 

Diese Grand Marnier-Buttercreme passt perfekt zu einem Rührkuchen von Dr. Oetker (Ombre-Torte). Für das Füllen und einstreichen einer Torte empfehle ich die doppelte Menge:

 

Zutaten:

  • Pck. Vanille Puddingpulver
  • 400 ml Orangensaft von frisch gepresste Orangen (oder Direktsaft)
  • 1 Pck. Orangen-Finesse-Aroma
  • 2 EL Burbon Vanillezucker
  • 250 g weiche Butter (Zimmertemperatur)
  • 2 EL Puderzucker
  • 1 cl Grand Marnier oder nach Geschmack

 

Wer den Orangengen/Grand Manier-Geschmack noch etwas verstärken möchte, kann die Tortenböden noch mit Grand Marnier tränken oder mit Lemon Curd bestreichen. Auch wenn es sich hier nach einer schweren Buttercreme anhört, schmekct sie doch sehr leicht und fruchtig.

 


 

Zubereitung:

  •  ca 400 ml frisch gepressten Orangensaft durch ein Sieb sstreichen und mit dem Puddingpulver vermsichen
  • Vanillezucker und Orangen-Finesse zugeben und nach Packungsanleitung einen Pudding kochen
  • Den fertigen heißen Pudding sofort mit Klarsichtfolie abdecken (direkt auf den Pudding legen, damit sich keine Haut bildet)
  • weiche Butter mit dem Puderzucker schaumig rühren und nach und nach mit dem Handrührgerät in den abgekühlten Pudding unterrühren (Pudding und Butter sollten die gleiche Temperatur haben)
  • Zum Schluss noch den Grand Manier unterrühren bis alles schön cremig ist. Ich habe mit dem Grand Marnier nicht gespart 🙂

 

Mega lecker!

 

 

 

BMW-Z4-Torte

 

Liebe Petra, mit etwas Verspätung kommt jetzt endlich Deine BMW-Z4-Torte ins Internet! Ich hatte lange überlegt, was ich für ein Motiv für Deinen runden Geburtstag wähle. Aber dann war eigentlich alles klar! Eine leidenschaftliche BMW-Cabrio-Fahrerin freut sich bestimmt auch über dass passende, essbare Auto 🙂 Ich glaube, die Torte ist super angekommen? 🙂 Uns hat sie auf jeden Fall auch richtig gut geschmeckt 🙂

 

 

Die untere Torte besteht aus einem Vanille-Biskuit mit einer Himbeer-Mascparpone-Creme (28er), die obere Torte besteht aus einem Rührkuchen nach einem Rezept von Dr. Oetker. Allerdings habe ich mich für eine andere Füllung entschieden und zwar für eine Grand-Marnier-Buttercreme.

 

Leider kann ich hier mit keiner Fotostrecke über die Herstellung des BMW’s dienen. Mit der Herstellung hatte ich mir wohl etwas zu viel zugemutet, und in dieser Art habe ich auch keine Anleitungen im großen WWW. gefunden…  Aber dafür, dass ich mehrere Nervenzusammenbrüche  🙂 hatte, ist das Ergebnis doch ganz gut geworden. Also Petra,  jetzt weiß ich wie es richtig geht, kannst Dir also bald ein neues Auto kaufen 🙂 🙂 …

 

Als erstes habe ich mir den BMW Z4 als 1:24  Modellauto besorgt. Das war schnell gefunden. Das hätte ich natürlich so fertig auf die Torte setzen können, aber da packt mich dann ja doch der Ehrgeiz, und ich muss alles selber machen.  Zuerst musste mal mein kleines Audi-Modell zum Test herhalten. Davon habe ich versucht einen Abdruck mit flüssigem Lebensmittel-Silicon zu nehmen. Das Auto war nach 10 Stunden putzen wieder sauber, die Form musste dagegen entsorgt werden. Also ein neuer Versuch mit Knet-Silicon und dann auch direkt am BMW Z4 Modell. Und das ging ganz gut. Das Modell-Auto wurde, soweit möglich, zerlegt und abgeformt. Nachdem die Formen von den Rädern, Karosserie, Spiegeln, Sitze und Windschutzscheibe ausgehärtet waren, wurden diese dann mit Modellierfondant gefüllt. Nach dem Aushärten wurden dann die Einzelteile mit Zuckerkleber zusammengesetzt – wie in Echt; nur mit Zucker und nicht mit Schweißgeräten 🙂

 

 

Da die Silikonformen recht flexibel sind, passten die Einzelteile nicht zu 100% zusammen. Da musste ich doch noch ordentlich mit einem Skalepell nacharbeiten. Meinem Neffen Jan habe ich das obere Bild mit der der Windschutzscheibe aus Modellierfondant geschickt. Das gefiel ihm gar nicht und er hatte leider Recht. Also habe ich mich mal wieder mit dem Thema Isomalt beschäftigt. Nach gefühlten tausend Versuchen, war ich dann mit dem Ergebnis einigermaßen zufrieden.

An dieser Stelle noch herzlichen Dank an Jan, der den BMW Z4 heimlich  ausgeliehen und ganz viele Fotos davon machen musste. Schließlich sollte alles so originalgetreu wie möglich werden.

 

 

Dann wurde noch alles mit silberner Lebenmittelfarbe „lackiert“ und FERTIG !!!! Die übrige Deko bestand aus der Skyline Stuttgart/Bonn, Ortsschildern Stuttgart/Bonn und einem Scherenschnitt von Petra. Allerdings hat mir mein lieber Bruder leider nicht die schönste Vorlage geliefert… 🙂 Zum Schluss noch ein Schleifchen und eine schöne Blume aus Blütenpaste auf der Rückseite der Torte. Dafür habe ich mir diese Ausstecher besorgt:

 

 

Liebe Petra, vielen Dank noch einmal für die Einladung die tolle Party!!

Jane und Kai

Bürotorte 2

 

Wie auch schon bei der ersten Bürotorte, verabschiedete sich auch hier wieder jemand in den Ruhestand.  Diesmal durfte sich Heidrun auf den dritten Lebensabschnitt freuen! Als Abschiedsgeschenk finde ich solche Torten einfach klasse, da man die Tortendeko wunderbar aufheben kann und eine lange Erinnerung an seinen Arbeitsplatz hat. Also wer dies möchte 🙂

 

 

 

Unter diesem Schreibtisch steckt ein Vanillebiskuit , gefüllt  mit einer Himbeer-Mascparpone-Creme. Die einzelnen Böden wurden noch mit weißer Schokolade bestrichen.  Damit die Torte auch fondanttauglich ist, wurde sie noch mit einer sehr leckeren Vanillebuttercreme mit Pudding – verfeinert mit weißer Schokolade – eingestrichen.

 

 

Damit die Beschenkte ihren Schreibtisch nachher auch wiedererkennt und man auch nichts vergisst,  sind viele detallierte Fotos hilfreich. Die komplette Tortendeko wurde aus Modellierfondant hergestell, nur die Schleife besteht aus Blütenpaste. Das A und O ist hier die Stabilität des Schreibtisches. Dieser muss unbedingt ein paar Tage vorher vorbereitet werden, damit er richtig aushärtet und nachher nicht zusammenbricht, wenn die Schreibtischutensilien wie PC. Drucker etc. mit Zuckerkleber darauf befestigt werden.

 

 

Anleitungen für die Herstellung der Tischdeko kann ich hier leider nicht geben, da ich keine fertigen Formen o.ä. verwendet habe, sondern alles Freihand modelliert wurde. Es gibt aber genau zwei Hilfsmittel, auf die man auf keinen Fall verzichten kann. Das ist einmal ein Clay-Extruder und ein scharfes Skalpell.

 

Und jetzt wünschen wir der Heidrun alles Gute und hoffen, dass sie ihr Büro nicht allzusehr vermisst! 🙂

 

 

 

 

Fußballtore aus Blütenpaste

 

Für meine 1. FC-Köln-Torte wollte ich die Fußballtore aus Blütenpaste lieber selber machen und keine fertigen aus Plastik kaufen. Die Netze aus Royal Icing spritzen war mir auch zu aufwändig und das Ergebnis hätte evtl. auch nicht ganz so ordentlich ausgesehen :-). Leider habe ich nicht jeden Schritt fotografiert. Aber die Beschreibung sollte auch so ganz verständlich sein… Ich habe mich für Blütenpaste entschieden, da man das Netz dann richtig schön dünn ausrollen kann…

 

So habe ich das Tor jedenfalls hergestellt:

 

  • Herstellung der 2 Seitenwände und den 2 Stützbalken: Stränge aus Blütenpaste rollen (am besten mit einem Clay-Extruder) und entlang den Linien auf der Vorlage legen. Die Enden der Seitenwände mit Zuckerkeber zusammenkleben und alle 4 Einzelteile richtig gut trocknen lassen.  Hier auch die Vorlage zum Ausdrucken (für ein Tor)

 

 

  • Für das Netz Blütenpaste sehr dünn ausrollen. Ausgerollte Blütenpaste dann auf ein Profilbett legen und mit einem Ausrollstab oft und kräftig drüberrollen. So entstht ein netzähnliches Muster.

 

 

  • Die Seite mit der stärksten Struktur nach unten legen und die getrockneten Seitenteile draufkleben und ausschneiden (dabei darauf achten, dass das Netz auf die äußeren Seiten geklebt wird). Davon habe ich leider keine Bilder gemacht, wird aber aus der weiteren Beschreibung klar. Die getrockneten Seitenteile dann mit dem unteren Balken zusammengkleben und wieder trocknen lassen.

 

  • Das mittlerweile getrocknete Gerüsst auf ein weiteres Netz aus Blütenpaste kleben (die stärkere Strukur wieder nach unten legen).

 

 

  • Die Seiten und den Boden gerade abschneiden, oben mehr Blütenpaste stehen lassen, da sie umgeklappt wird (als Dach von dem Tor).

 

 

  • Das Tor sollte liegend trocknen, da das Netz sonst oben durchhängt.  Wenn auch das alles wieder gut getrocknet ist, kann der letzte „Balken“ oben drauf geklebt werden. Fertig!

und so sieht es dann aus:

 

 

 

 

 

 

 

1. FC Köln Torte

 

 

… eine 1. FC Köln Torte backen, was veranlasst einen dazu ? Der echte Kölner würde denken, was ist das für eine Frage ? Gibt es einen anderen Fußballclub als den FC ? Gibt es bessere Motive für eine Torte als Hennes VII, den grünen Rasen des Müngersdorfer Station, einen 60:0 Sieg auf der Stadionanzeige – stellvertrend für einen 60. Geburtstag als Anlass für diese Torte ? Nee, klar – Kölle … du ming Stadt am Rhing, wo ich jebore bin. Leider bin ich nicht in Köln geboren, aber in dessen Umfeld und Köln strahlt weit in den Süden und nach Norden bis knapp vor die Tore Düsseldorfs 🙂 Am Ende der Tortenbeschreibung gibt es noch einen netten kleinen Kölner-Witz zu entdecken… 🙂

 

Die Torte besteht aus einem Vamille-Biskuit, gefüllt mit einer Himbeer-Mascaprone-Creme und eingestrichen wurde sie mit einer Schokoladenbuttercreme mit weißer Schokolade. Extrem lecker 🙂

 

Das 1. FC-Köln-Logo habe ich im Internet gefunden und ausgedruckt. Das runde Logo ist recht einfach nachzumachen. Die einzelnen Details ausschneiden (Dom, Zahl und Buchstaben) und als Schablone auf rote, weiße und schwarze Blütenpaste legen. Hier wäre ein scharfes Messer bzw. Skalpell hilfreich. Mit dem „Hennes“ geht man ähnlich vor. Sauber aus der Papiervorlage ausschneiden, auf dünn ausgerollte Blütenpase legen und dann mit einer Fondant- oder Kuchenrolle mehrmals kräftig drüber rollen. Somit drücken sich die Konturen prima ab. Schablone entfernen, etwas antrocknen lassen und wieder mit einem Skalpell schön ordentlich ausschneiden. Wenn alles gut getrocknet ist, kann der Hennes mit einem schwarzen Lebensmittelstift angemalt werden. Alle Dekoteile werden zum Schluss mit Zuckerkleber auf der Torte befestigt. Eine kurzes Tutorial zu den Fußballtoren findet ihr hier.

 

Viel Spaß beim Nachmachen!

 

Ich muss einfach meine Liebe für die Kölner und ihre Stadt bekennen. Warum ? Weil Köln eine weltoffene Stadt ist, die jeden mit Herz begrüßt, ohne ihren eigenen Charme zu verlieren. Folgender Witz illustiert das sehr schön:

Ein Kölner arbeitet im Hamburger Hafen. Er steht auf einem Schiff, das er löschen (ausladen) soll, schaut zur Kaimauer hoch, sieht dort einen Mann und ruft in breitestem Kölsch: „Schmiies ens dat Seil erraff !!“ (Langenscheid würde das übersetzen als „Werfen Sie doch bitte einmal das Seil herunter“). Es geschieht leider nichts. Der Kölner denkt – wir in Köln haben viele Ausländer, vielleicht ist das hier ja auch so und versucht es erneut. „Parlez vous francais?“ – wieder geschieht nichts. „Do you speak english?“ – das gleiche unbefriedigende Ergebnis. „Habla español?“ – von oben tönt es „,,„. Der Kölner „ja dann schmiess doch ens dat Seil erraff!!!“

 

 

 

Tortengröße berechnen

 

In diesem Beitrag möchte ich Euch Hilfe bei der Frage geben, wie groß muss meine Torte sein, damit sie für 1o Personen, 15 oder 20 Personen reicht und wie man die Tortengröße berechnen kann. Erfahrungen zeigen, dass eine Torte mit 24 cm Durchmesser und 5 cm Höhe für 10 Personen ausreichend sind. Wenn aber 15 Personen satt werden sollen – nehme ich dann direkt die 28er Springform oder reicht vielleicht auch die 26er ?

 

Rechnet man aus dem Erfahrungswert das Volumen aus und dividiert es durch 10 Personen, haben wir die Menge, die wir für eine Person als Maßstabe ansetzen müssen und können damit aus dem Volumen anderer Tortengrößen berechnen, für wie viele Personen die Torte reicht.

 

Das Volumen eines Zylinders und nichts anderes ist eine Torte aus mathematischer Sicht (wie trocken doch Mathematik sein kann 🙂 ) berechnet sich aus Radius (Halber Durchmesser) zum Quadrat * Höhe der Torte * Kreiszahl Pi:

 

V = r² * h * π

 

in unserem Bsp also:

Volumen = 12 cm* 12 cm * 5 cm * 3,14

 

Volumen = 2260 cm³  (entspricht 2260 ml oder 2,26 Liter)

 

Das runden wir einfach auf 2300 cm³ auf. Mit anderen Worten reichen also 230 cm³ für eine Person.

 

In das nachstehende Eingabeformular gebt ihr bitte einfach den Durchmesser (nicht den Radius) und die Höhe Eurer Springform ein – das Programm rechnet Euch aus, wie viele Personen davon satt werden. Und weil halbe Personen schlecht vorstellbar sind, wird das Ergebnis gerundet.

 

Gib Werte in die Box ein:

Höhe:


Durchmesser:


Maiglöckchen

 

Hier eine kleine Anleitung zur Herstellung der niedlichen Maiglöckchen, die ich für eine diamantene Hochzeitstorte hergestellt habe. Ich versuche aber in nächster Zeit ein kleines Video davon zu posten. Vielleicht könnt ihr hiermit ja schon ein weinig arbeiten 🙂 Wenn ihr auf die Bilder klickt, könnt ihr sie vergrößern.

 

 

 

Für einen Maiglöckchenzweig mit 6 Blüten und 3 Knospen benötigt man 9 weiße Blumendrähte, die am Ende zu einem kleinen Haken gebogen werden, damit die kleinen Kugeln aus Blütenpaste auch halten und nicht abrutschen. Die Haken sollten nicht größer als die Kugel sen. Dieser sollte in der Kugel komplett verschwinden 🙂

Dann braucht man insgesamt 9 kleine Kugeln aus Blütenpaste (je drei verschiedene Größen). Die Kugeln mit der kleinsten Größe werden nachher die Knospen.

 

 

Weiterhin benötigt man 6 Blüten (3 kleine und 3 etwas größere)

 

 

Die Ränder der Blüten werden leicht mit einem Ball-Tool ausgedünnt und dann mit etwas Zuckerkleber auf die Kugel geklebt. Mit einem Kegel-Tool drückt man dann die Blüte mit etwas Druck auf die Kugel, so entsteht dann auch ein kleine Vertiefung und die Blütenblätter wölben sich automatisch leicht nach oben zu einem kleinen Kelch. Mit den Fingern kann man dann aber noch etwas nachhelfen.

 

 

Die kleine Drahtschlaufe wird mit etwas Zuckerkleber benetzt. Jetzt fädelt man die Blüte von oben mit der spitzen Seite des Drahtes ein und zieht die Blüte bis zur Drahtschlaufe nach oben zum Haken. Die Kugel sollte eng um den Haken sitzen, also ruhig noch etwas andrücken, aber dabei darauf achten, dass die Kugel in etwa ihre Form behält. Genauso verfährt man auch mit den kleinsten Kugeln, die keine Blüten erhalten.

Bevor man die einzelnen Blüten jetzt bemalt und zusammenbindet, muss erst einmal alles gut trocknen (ca. 3 bis 4 Stunden).

 

 

Die kleinen Knospen werden mit hellgrüner Puderfarbe angemalt/abgepudert. Die restlichen Blüten bleiben weiß.

 

Man beginnt mit den drei kleinen grünen Knospen, die nicht ganz auf gleicher Höhe sitzen sollten. Diese drei Drähte umwickelt man ein wenig mit weißem Floristenband (fest zusammenziehen) bevor ihr dann die nächsten drei kleineren Blüten befestigt. Diese ein Stück tiefer ansetzen und das Band wieder fest zusammenziehen. Zuletzt dann die größten drei Blüten anbringen. Auch diese wieder etwas tiefer ansetzen. Das Floristenband wird dann bis zum Ende des Drahtes nach unten gewickelt. Wichtig dabei ist, dass das Floristenband immer gut gezogen wird, erst dann entwickelt es die richtige Klebekraft. Das Floristenband habe ich in der Mitte einmal geteilt, weil es in meinen Augen zu breit war  für diesen filigranen Draht

So, die enzelnen Blüten jetzt noch ein wenig und vorsichtig nach außen biegen und FERTIG 🙂 Viel Spaß beim Nachmachen!

 

Könnt ihr sie erkennen?

Hochzeitstorte zur diamantenen Hochzeit

 

 

60 Jahre verheiratet! Da kann man wirklich von besonderem Glück sprechen und herzlich dazu gratulieren!

 

Unter dieser Hochzeitstorte zur diamantenen Hochzeit steckt der leckere Eierlikörkuchen, gefüllt mit einer Aprikosen-Marzipan-Füllung und karamellisierten Walnüssen. Eingestrichen wurde sie mit einer Vollmilch-Ganache.

 

Die Blumen wurde schon einige Tage vorher aus Blütenpaste hergestellt, damit auch alles schön fest ist und seine Form behält. Für die Hortensien, Wicken und Maiglöckchen gibt es hier bald eine kleine Vidoe-Anleitung. Muss das Filmen aber noch etwas üben 🙂

 

Da eine Torte zur diamantenen Hochzeit auch ruhig etwas blinken darf, wurden in einige Blumen kleine – nicht essbare – Strass-Steinchen mit Zuckerkleber geklebt, die ich aus dem Strassband genommen habe, welches mit doppelseitigem Klebeband am Tortenrand befestigt wurde. Das war ein richtig toller Hingucker! So ein Band von 6m Länge und 50mm Breite gab es für 8,- Euro bei Amazon zu bestellen.

 

 

Damit man das Blumengesteck aufbewahren kann, wurde auf eine kleine Kapa-Platte (5 mm Stärke) eine leicht grün eingefärbte Kugel aus 200g Modellierfondant  mit Zuckerkleber befestigt. Bevor man die Torte dann also anschneidet, kann man das Blumengesteck ganz einfach entfernen.

 

 

 

 

 

Frühlingstorte

 

Frühlingstorte – ein langer, grauer Winter neigt sich dem Ende zu und wir haben alle sehnsüchtig auf den Frühling gewartet. Was verkörpert den Frühling schöner als eine grüne Blumenwiese auf der sich bunte Blumen der Sonne entgegenstrecken und Schmetterlinge ihre ersten Ausflüge unternehmen. Sogar eine Schnecke hat ihr Haus verlassen und schaut auf dieses bunte Treiben. Alles vereint auf dieser Motivtorte, die ich meiner Kollegin als Frühlingsbote und verspäteten Geburtstagsgruß mit ins Büro genommen habe. Die Schnecke hat übrigens einen Namen – die auf der Torte – nicht meine Kollegin. Sie hat sie Hugo getauft und wurde nicht zum Verzehr freigegeben. Also alle Tierschützer dürfen ganz beruhigt sein 🙂

 

 

 

Blumen, Schmetterlinge, Windmühlen und Schnecke wurden aus Fondant hergestellt. Modellierfondant oder Blütenpaste war nicht nötig, da nichts wirklich in sich zusammensacken konnte.

 

Dieses mal habe ich meine kleine Springform (18 cm) ausprobiert. Für diese Springformgröße habe ich einfach die Mengenangabe meines Eierlikörkuchens halbiert. Es blieb noch einer kleiner Rest übrig, den ich dann noch für einen Mini-Gugelhupf genutzt habe. Nachdem der Kuchen ausgekühlt war, wurde er zweimal durchgeschnitten, so dass ein Boden und und ein Deckel entstanden sind. Leider habe ich gar nicht daran gedacht Fotos zu machen, daher hier eine simple Erklärung, aber hoffentlich doch verständlich:

 

Da die Füllung nicht fondanttauglich war, wurde aus dem übrigen Kuchen ein kleiner Kuchen herausgeschnitten. Den Rand brauchen wir, damit die Füllung den Fondant nicht aufweicht.

Den inneren kleinen Kuchen schneiden wir in der Mitte einmal quer durch – eine Hälfte dient zum direkten Naschen und die andere Hälfte brauchen wir. Der Sinn ist, dass wir Platz zum Füllen der Torte benötigen.

 

 

Jetzt haben wir einen Boden, einen Deckel, einen Rand und eine Hälfte aus dem inneren kleinen Kuchen – die andere Hälfte haben wir ja schon vernascht 🙂 🙂

 

Der untere Boden wurde mit Erdbeergelee bestrichen, auf den dann der Rand gesetzt wurde. Weiter ging es mit ein paar zerkleinerten Schokoladenkeksen, darauf dann halbierte Erdbeeren mit Schokostreuseln. Darüber eine Schichte Paradies Creme von Dr. Oetker, die ich aber nicht mit 300 ml Milch, sondern mit 250 ml Sahne hergestellt habe. Darauf kam ein kleiner Kuchenboden, als nächstes wieder Paradies Creme und zu guter zuletzt der Deckel. Komplett eingestrichen wurde sie mit einer Schokoladenbuttercreme aus weißer Schokolade. Und ich muss sagen, sau lecker 🙂 Ich glaube, den Kollegen hat es auch geschmeckt… 🙂

Uniformmütze

 

Zu Thomas Geburtstag habe ich diese Uniformmütze der Stadtwerke Bonn modelliert – denn Thomas kennzeichnet eine Leidenschaft ganz besonders aus – Straßenbahn, Eisenbahn, alte Omnibusse und alles was damit zusammen hängt. Er fährt selbst Straßenbahn und ist über die Maßen engagiert im Historischen Verein der Stadtwerke Bonn – dort hat er sich mit seinen Vereinskameraden um die Restaurierung eines alten Mercedes Stadtwerke Busses aus dem Jahr 1986 gekümmert, der regelmäßig zu Sonderfahrten eingesetzt wird. Unvergesslich bleiben die Fahrten zum Ahrweiler Weihnachtsmarkt oder zur Weinprobe an die Ahr – sehr zu empfehlen …

 

So und jetzt zum Backgeschehen. Diese Mütze bestand aus einem Vanillebiskuit, der in einer 26 cm Springform gebacken wurde. Damit ich den Kuchen später nicht noch schief schneiden musste (die Mütze ich ja vorne höher als hinten), habe ich unter die Springform eine kleine Untertasse aus Porzellan gestellt. Somit wurde der Kuchen automatisch schief gebacken. Hat prima funktioniert 🙂 Nachdem der Kuchen richtig augekühlt war, mussten die Seiten noch etwas „geschnitzt“ werden. Gefüllt wurde der Kuchen mit zwei dünnen Schichten Himbeermarmelade und Vanillebuttercreme mit Pudding. Mit dem Rest der Buttercreme wurde die Mütze dann komplett eingestrichen und wanderte dann ca. eine Stunde in den Kühlschrank.  Als dann alles schön durchgekühlt war, ging es an das Dekorieren. Gott sei Dank hatte ich die Originalmütze als Vorlage und konnte so die Embleme ganz gut nachmodellieren. Den Mützenschirm hatte ich schon einige Tage vorher hergestellt, damit dieser auch schön fest wird. Einfach Frischhaltefolie auf den Originalschirm legen, schwarz gefärbten Modellierfondant drauf, vorsichtig in Form schneiden und ein paar Tage so trocknen lassen. Der Mützenschirm wurde am Schluss noch mit einem Lebensmittel-Glanzspray eingesprüht, so sah es dann noch echter aus. Da diese Torte eine Hau-Ruck-Aktion war, fehlen hier leider Bilder von der Herstellung. Wer aber Fragen hat, immer her damit!!!

Maßeinheiten umrechnen

 

Ihr kennt das sicherlich alle – man surft im Internet und findet Rezepte, deren Maßeinheiten und Temperaturen in Cups, inches, Fahrenheit usw  angegeben sind. Maßeinheiten umrechnen ist ein leidiges Thema mit der dauernden Suche nach der geeignet Umrechnungsformel  🙁

Hier möchte ich Euch nach und nach Hilfestellung geben.

 

 

Gib einen Wert ein und die andere Einheit wird umberechnet.

Temperatur Fahrenheit in Celsius

Grad Celsius
ergibt
Grad Fahrenheit


Längenangaben (inches, Zoll) in cm

Zoll
ergibt
Zentimeter


Amerikanische Cups in ml

Cups
ergibt
ml


Amerikanische Pfund (lbs) in Gramm (g)

lbs (Pfund)
ergibt
Gramm (g)

Büro-Torte

 

Endlich Rente! Eine liebe Kollegin hat unser Büro nach unglaublichen 40 Jahren Tätigkeit verlassen. Zu diesem Abschied gab es dann eine „Erinnerungs-Torte“ an ihr Büro in den Farben unseres Geschäfslogos.

In diesem Kuchen steckt ein Vanillebiskuit, gefüllt mit einer Buttercreme aus Vanillepudding, verfeinert mit etwas weißer Schokolade. Die Böden wurden noch mit einem dünnen Himbeerspiegel und Vanillepudding bestrichen.

 

 

Zur Herstellung der Deko gibt es gar nicht viel zu beschreiben. Ich bin einfach ins das Büro gegangen, habe alles fotografiert was mir wichtig erschien und habe dann versucht die einzelnen Gegenstände so gut wie möglich nachzumodellieren. Etwas schwierig fand ich dabei allerdings die richtigen Proportionen zu treffen. Das Telefon sollte ja nicht größer sein als der Bildschirm… 🙂 Der Schreibtisch wurde schon einige Tage vorher hergestellt, damit er auch wirklich gut durchtrocknen konnte.

 

 

Wir Kollegen sagen Tschüss und wünschen der „wilden Hilde“ alles Gute!!!

 

Sektkühler-Torte

 

Meine liebe Freundin Irene hat leider nur alle 4 Jahre  Geburtstag 🙂  Ihr versteht schon… 29.02. Und da dieser Geburtstag mit einer Mega-Party gefeiert wurde, musste auch eine „Mega-Torte“ gebacken werden.  Ein solcher Anlass ist schon eine gute Flasche Sekt wert und da sie auch schön kalt bleiben muss, ist natürlich auch ein Sektkühler mit Eiswürfeln aus Isomalt vonnöten. Die Sektflasche in der Sektkühler-Torte wurde aus Schokolade hergestellt.

 

 

 

Für die Flasche musste erst einmal eine Sektflasche aus Plastik besorgt werden. Diese Flaschen kennt glaube ich jeder. Sie sind mit Süßigkeiten gefüllt 🙂 Damit man später die Schokolade auch wieder unbeschadet herausbekommt, habe ich die Flasche mit einer kleinen Handsäge in zwei Teile zerlegt  (längs komplett und quer  nur fast durch). Teil drei war der Boden, der praktischerweise sowieso abnehmbar ist (um an die Süßigkeiten zu kommen) Die zwei Teile wurden dann wieder sorgfältig mit Tesafilm zusammengeklebt, über den Plastikboden habe ich etwas Frischhaltefolie gespannt und nachdem die Schokolade eingefüllt war, die Flasche damit verschlossen. Je sorgfältiger man die Flasche mit Tesa wieder zusammenklebt, desto weniger „Nähte“ sieht man später. Nicht vergessen, die Plastikflasche nach dem Aufsägen gründlich zu waschen und zu trocknen!!

 

 

Die Flasche besteht aus weißer Ganache (600g weiße Kuvertüre, 200ml Sahne). Nachdem die Kuvertüre geschmolzen war, wurde sie noch mit grüner Lebensmittelfarbe gefärbt (Leaf Green von Wilton). Damit die Flasche nachher auch schön glänzt, muss die Schokolade/Kuvertüre richtig temperiert werden! Sonst muss man später mit einem Lebensmittel-Glanzspray nachhelfen 🙂 Für das richtige Temperieren schreibe ich demnächst noch einen extra Beitrag.

 

Die flüssige Kuvertüre dann durch die Öffnung am Flaschenboden einfüllen, Boden draufstecken und dann immer schön in Bewegung halten, damit die Kuverüre auch gleichmäßig in die letzten „Ecken“ fließt. Schütteln, rollen…. Hier sollte man wirklich Geduld haben. Die Kuvertüre muss richtig schön fest werden!!! Zum Schluss dann das Tesafilm entfernen und die Plastikflasche dann VORSICHTIG lösen/aufbrechen. Die Schokoladenflasche sollte man nicht großartig mit den Fingern berühren, da es sonst unschöne Abdrücke gibt. Am besten immer ein Zewa dafür benutzen. Dann kann die Flasche nach Lust und Laune mit Fondant dekoriert werden. Der Korken der Flasche muss gesondert modelliert werden, wird also nicht mit der Kuvertüre ausgefüllt.

 

Das Etikett wurde erst einmal mit dem Computer entworfen und ausgedruckt. Die Schrift dann mit Bleistift auf Backpapier übertragen/abpausen. Backpapier umdrehen(spiegelverkehrt) und noch einmal mit Bleistift die Schrift nachziehen. Das Backpapier erneut umdrehen, auf den Fondant legen und mit dem Bleistift leicht über die Schrift schraffieren. Je weicher der Bleistift, umso besser überträgt sicht die Schrift auf den Fondant. Bevor man den nun übertragenen Schriftzug mit Lebensmittelfarbe (Pinsel oder Stift) nachmalt, sollte der Fondant leicht antrocknen. Sonst kann die Farbe evtl. etwas „zerlaufen“ (Löschpapiereffekt). Je dünner der Pinsel oder der Stift, desto schöner nachher die Schrift. Ist bei mir leider etwas zu dick geworden… 🙁

 

 

Der Sektkühler besteht aus zwei Eierlikörkuchen, gefüllt mit karamellisierten Walnüssen und einer Marzipan-Aprikosen-Füllung. Allen Gästen hat die Füllung sehr gut geschmeckt, was ich leider nicht so wirklich beurteilen konnte, da ich absolut kein Marzipan-Fan bin.

 

Ich habe zwei Torten mit 24cm Durchmesser gebacken und dann in Form geschnitzt.  Aber die Größe der Torte ist natürlich abhängig davon, wie groß der Sektkühler nachher werden soll, bzw. wie groß Eure Vorlage ist.

 

 

Bevor man aber mit dem Backen beginnt, sollte einige Tage vorher der Rand des Kühlers hergestellt werden, damit er richtig schön aushärtet und später nicht zusammensackt. Als Vorlage für diese Torte musste mein eigener Sektkühler herhalten. Dieser wurde zuerst mit Frischhaltefolie umwickelt (je glatter, desto schöner später der Abdruck).  Mein Sektkühler hat an der breitesten Stelle zwei Henkel, die bei meinem ersten Versuch dann doch irgendwie im Weg waren. Also wurde der Modellierfondant bei Versuch Nr. 2 unterhalb der Henkel aufgelegt (zwei Teile, Vorder- und Rückseite). Die zwei Teile sollte man einzeln später an der Torte befestigen, dann kann man notfalls noch was fuschen, wenn der Rand nicht den gleichen Duchmesser wie die Torte hat. Nach dem Durchmesser des Randes, sollte man dann auch die Torte in der richtigen Größe backen. Zu beachten ist aber, dass die Torte nach dem Einstreichen mit Ganache und dem Einkleiden mit Fondant wieder etwas größer wird. Hat bei mir leider nicht ganz funktioniert 🙂 Der Rand war leider ein wenig zu klein, aber die zwei entstandenen Lücken rechts und links wurden dann einfach mit ein wenig Fondant ausgebessert. Durch das spätere Silber-Spray (Lebenmittelfarbe) ist das auch gar nicht mehr aufgefallen 🙂

 

 

Die Eiswüfel bestehen aus Isomalt , (einem Zuckeraustauschstoff, der oft in Bonbons zu finden ist). Man könnte diese Eiswürfel aber auch aus Wasser und Haushaltszucker herstellen. Allerdings ist normaler Zucker hygroskopisch, also wasseranziehend und es bilden sich schnell Zuckerkristalle. Mit Isomalt hergestellte „Eiswüfel“ werden schön klar und halten wesentlich länger als welche aus Zucker. Bei meinem ersten Versuch habe ich das Isomalt zu lange erwärmt, fast gekocht. Dadurch ist es leider etwas gelblich geworden. Der zweite Versuch war perfekt! Isomalt einfach nur so lange erwärmen, bis es komplett aufgelöst ist, in Silikonförmchen gießen, fertig! Mit 120g Isomalt konnte ich mit meiner Form 12 Würfel herstellen.Um sie noch klarer und echter wirken zu lassen, kann man sie noch kurz mit einem Gourmet-Brenner bearbeiten.

 

 

Liebe Irene, es war ein toller Geburtstag!!! Dankeschön

Jane und Kai

 

Clown-Torte

Zu Alaaf und Helau – eine passende Clown Torte !!!

Für eine Einladung zu einer Karnevalsparty brauchte ich natürlich auch die passende Clown Torte. Lange habe ich nach Clown-Torten bzw. Karnevalstorten im Internet geschaut, um mir ein paar Anregungen zu holen. Aber irgendwie war das alles nicht so wie ich mir das vorgestellt habe. Also musste jetzt mal etwas anderes her. Und dabei ist dann, wie ich finde, ein süßer Clown im wahrsten Sinne des Wortes entstanden 🙂

 

Der Clown besteht aus zwei verschiedenen Teigarten. Der Rumpf ist ein Vanille-Biskuit (Menge für die 24/26 Springform) mit einer Windbeutel-Eierlikör-Füllung mit ein paar Himbeeren dazwischen. Dafür habe ich meine Edelstahschüssel (28 cm) benutzt, die gut eingefettet und mit Semmelbrösel bestäubt war, damit sich der Kuchen leicht lösen lässt. Wichtig beim Backen in Edelstahlschüsseln ist, dass der Kuchen darin auskühlt bevor man ihn stürzt, da der Kuchen sonst nicht seine schöne kugelige Form hält. Und nicht zu vergessen ist die verlängerte Bachzeit  (zumindest bei den größeren Schüsseln). Eine Stäbchenprobe ist also empfehlenswert. Bei mir betrug die Backzeit 45 Minuten bei 175 Grad Ober-/Unterhitze.

 

Der Kopf besteht aus einem Eierlikörkuchen (2 Edelstahl-Halbkugeln, Durchmesser 12 cm) dessen Böden nur dünn mit Eierlikör-Creme gefüllt wurde. Für eine dicke Füllung mit Windbeuteln wäre der Kopf nicht geeignet gewesen, da er sonst zu instabil geworden wäre.

 

Damit sich der Fondan später nicht auflöst, wurden beide Kuchen noch mit einer Swiss Meringue Buttercreme fondanttauglich gemacht.

 

 

Den Clwon-Kragen, die Mütze sowie die Knöpfe habe ich schon einige Tage vorher hergestellt, somit konnte alles gut aushärten und die Mütze stand wie ne Eins 🙂 !

 

 

Für die Mütze habe ichzuerst einen Kegel aus Papier gedreht und diesen dann mit grünem Fondant eingedeckt und den Kegel von innen noch mit Küchenpapier zur Stabilität ausgestopft. Als der Fomdant gut ausgehärtet war, konnte man den Kegel leicht entfernen. Das Muster entstand aus mehreren Farben, die grob zusammengedrückt wurden und mit einem Nudelvorsatz der Kitchenaid „geplättet“ wurden. Das funktioniert aber auch mit einem Nudelholz 🙂

 

 

Für den Kragen wurden zwei große Kreise mit einem Topfdeckel und die Mitte jeweils mit einem Glas ausgestochen. Damit die Falten auch schön rauskommen, wurden Strohhalme zu Hilfe genommen. Der zweite Kragen wurde auf den schon getrockneten unteren Kragen gelegt, damit diese nicht zusammenkleben. Zum Schluss gab es noch eine gelbe Umrandung, die mit einem Clay Extruder hergestellt wurde.

 

 

Die karrierte Tasche wurde aus gelben und grünem Fondant „geflochten“ und dann, wie auch das Muster der Mützte, durch den Nudelaufsatz meiner Küchenmaschine gejagt.

 

 

Der Fondant für das Gesicht wurde mit Pastenfarbe von Wilton (Ivory) eingefärbt. Und dann wurde nur noch alles zusammengesetzt und die Deko mit Zuckerkleber befestigt.

 

Fertig!

 

Ü-Ei-Torte

Meine Freundin Franzi ist ein absoluter Ü-Ei Fan. Und weil sie dieses Jahr leider nicht Karneval feiern konnte und sich die nächsten Wochen schonen muss, habe ich ihr für Weiberfastnacht zum Trost eine Ü-Ei-Torte gebacken 🙂 Schade, dass ich ihr Gesicht nicht fotografiert habe, als sie die Torte gesehen hat. Das wäre wirklich ein Foto wert gewesen…. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass die Überraschung gelungen ist. Während ich hier diese Zeilen schreibe, weiß sie noch nicht, dass in der Ü-Ei-Torte wirklich die typische Überraschung drin ist. Bin gespannt, wann sie es merkt….

Die Ü-Ei-Torte besteht aus einem Vanille-Biskiut, gefüllt mit einer Kinderschokoladen-Creme, eingestrichen mit einer Vollmilch-Ganache. Die Kinderschokoladen-Creme wurde wie die Ganache hergestellt, mit 100g Sahne und 300g Kinderschokolade. Drei große Riegel habe ich kleingehackt und auf die bestrichenen Tortenböden gestreut.

Tja, wie fange ich an…. Zuerst habe ich mir aus dem Internet eine passende Vorlage (ca. 17 cm hoch) ausgedruckt. Damit schon mal eine Art Ei-Form entsteht, wurde der Teig in zwei kleinen Edelstahlschüsseln (Durchmeser 12 cm, ca. 30 Min. Ober-/Unterhitze) und einer etwas größeren Schüssel (Durchmesser 20 cm, Backzeit ca. 40 Min.) gebacken. Für die kleinen Schüsseln reichte die Hälfte vom Biskuit-Rezept (24/26 Tortenring). Eine Stäbchenprobe ist unerlässlich, da jeder Ofen anders backt und auch jede Kuchenform ein anderes Ergebnis liefert! Wenn man Edelstahlschüsseln verwendet, müssen diese gut eingefettet und anschließend mit Mehl oder Paniermehl bestäubt werden. Auch verlängert sich die Backzeit!

Der nächste Schritt war etwas schwieriger… Die einzelnen Böden mussten so zusammengesetzt werden, dass eine Ei-Form entsteht – ein wenig wurde mit dem Messer nachgeholfen und groß in Facon gebracht. Nachdem das geschafft war, wurden die Böden mit Kindeschokoladen-Creme gefüllt und zusammengesetzt. Um die kleine Überraschung zu verstecken, habe ich aus einem Boden die Mitte ausgeschnitten und nur den Rand verwendet, das Ei versteckt und mit einem weiteren Boden abgedeckt. Das Ei wurde noch aus Hygienegründen in Frischhaltefolie eingepackt. Dann wanderte das „Ei“ erst einmal für ca. 30 Min. in den Kühlschrank und wurde anschließend mit der Vollmilch-Ganache eingestrichen. Für den Feinschliff wanderte die Torte dann wieder in den Kühlschrank bis die Ganache richtig fest war. Und dann war es ganz einfach die Ei-Form zu schnitzen. Dabei kam natürlich der Kuchen teilweise ans Tageslicht, aber das macht nichts. Wenn man dann also mit der endgültigen Form zufrieden ist, wird an einigen lichten Stellen ohne Ganache der Rest der Ganache aufgetragen. Fertig!

Die Deko habe ich schon einige Tage vorher gergestellt, da diese doch recht zeitaufwändig war. Je sauberer man die Vorlage aus dem Papier ausschneidet, deto sauberer werden nachher auch Fondant-Buchstaben! K i n d e r wurde aus farbingem Fondant ausgeschnitten, Überraschungsei aus weißem Fondant, der später mit farbigen Lebensmittelstiften angemalt wurde. Damit die Buchstaben und der Schriftzug nicht austrocknen und einigermaßen flexibel bleiben, kann man sie einfach ein paar Tage in Frischhaltefolie einwickeln.

Und so sah dann das Ergebnis aus! 🙂

Herrencreme als Tortenfüllung

Die normale Herrencreme als Dessert ist zu flüssig, um sie als Tortenfüllung zu nutzen. Also habe ich das Rezept etwas abgewandelt. Und was soll ich sagen…. SUPER LECKER!

 

  • 670ml Milch (für beide Päckchen Puddingpulver)
  • 2 Päckchen Vanille-Puddingpulver nach Packungsanleitung kochen  (NUR mit 670ml Milch !)
  • 2 cl Rum (80%) oder Rumaroma (nach Geschmack)
  • 100g klein gehackte Blockschokolade
  • 140 ml Sahne
  • 1 Sahnesteif

 


 

Zubereitung:

  • Den Vanillepudding nach Packungsanleitung kochen, aber NUR mit 670ml Milch, da die Creme sehr fest werden soll!!!
  • Der Puddig darf keine Haut bilden, ab und zu mal umrühren oder Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen (also nicht über den Schüsselrand spannen)
  • Den abgekühten Pudding gut durchrühren, evtl. noch durch ein Sieb streichen, falls sich Klümpchen gebildet haben
  • Rum und gehackte Schokolade unterheben
  • Sahne mit Sahnesteif steif schlagen und unterheben

 

Tipp: Ich hatte die Tortenböden vorher noch mit geschmolzener Vollmilchschokolade bestrichen. Für eine fruchtige Variante könnte man z.B. auch Kirschmarmelade nehmen