Rezepte

Nutella-Sahne-Creme

 

Zutaten:

  • 6 gehäufte EL Nutella (oder auch mehr, desto intensiver der Geschmack)
  • Vanillezucker oder Vanilleextrakt (kein Muss)
  • 800 ml Schlagsahne
  • 8 TL San-Apart

 


 

Zubereitung:

  • Sahne kurz aufkochen lassen und von der Herdplatte nehmen
  • 6 gehäufte EL Nutella hinzugeben und in der Sahne schmelzen lassen
  • kurz mit einem Stabmixer aufschlagen bis sich die Sahne mit dem Nutella verbunden hat
  • in eine kühle Schüssel umfüllen, dann ab in den Kühlschrank bis die Creme richtig gut durchgekühlt ist (mindestens 2 Stunden)
  • die durchgekühlte Creme kurz aufschlagen und 8 TL San-Apart hinzugeben
  • und zu einer festen Creme steifschlagen

 

Varianten:

Unter die Nutella-Sahne-Creme kann man z.B. noch Schokoflocken oder ca. 100 g geröstete Haselnüsse einrühren. Bei meiner Harry-Potter-Buchtorte habe ich z.B. noch die einzelnen Böden mit purem Nutella bestrichen.  Für eine fruchtige Variante könnte man die Böden z.B. noch mit Marmelade bestreichen.

Diese Creme ist nicht fondanttauglich. Aber hier könnte man einen Tortenrand z.B. mit Ganache oder Schokolbuttercreme aufspritzen und dann mit der Nutella-Sahne-Creme ausfüllen

 

 

 

Grand Marnier-Buttercreme

 

Diese Grand Marnier-Buttercreme passt perfekt zu einem Rührkuchen von Dr. Oetker (Ombre-Torte). Für das Füllen und einstreichen einer Torte empfehle ich die doppelte Menge:

 

Zutaten:

  • Pck. Vanille Puddingpulver
  • 400 ml Orangensaft von frisch gepresste Orangen (oder Direktsaft)
  • 1 Pck. Orangen-Finesse-Aroma
  • 2 EL Burbon Vanillezucker
  • 250 g weiche Butter (Zimmertemperatur)
  • 2 EL Puderzucker
  • 1 cl Grand Marnier oder nach Geschmack

 

Wer den Orangengen/Grand Manier-Geschmack noch etwas verstärken möchte, kann die Tortenböden noch mit Grand Marnier tränken oder mit Lemon Curd bestreichen. Auch wenn es sich hier nach einer schweren Buttercreme anhört, schmekct sie doch sehr leicht und fruchtig.

 


 

Zubereitung:

  •  ca 400 ml frisch gepressten Orangensaft durch ein Sieb sstreichen und mit dem Puddingpulver vermsichen
  • Vanillezucker und Orangen-Finesse zugeben und nach Packungsanleitung einen Pudding kochen
  • Den fertigen heißen Pudding sofort mit Klarsichtfolie abdecken (direkt auf den Pudding legen, damit sich keine Haut bildet)
  • weiche Butter mit dem Puderzucker schaumig rühren und nach und nach mit dem Handrührgerät in den abgekühlten Pudding unterrühren (Pudding und Butter sollten die gleiche Temperatur haben)
  • Zum Schluss noch den Grand Manier unterrühren bis alles schön cremig ist. Ich habe mit dem Grand Marnier nicht gespart 🙂

 

Mega lecker!

 

 

 

Herrencreme als Tortenfüllung

Die normale Herrencreme als Dessert ist zu flüssig, um sie als Tortenfüllung zu nutzen. Also habe ich das Rezept etwas abgewandelt. Und was soll ich sagen…. SUPER LECKER!

 

  • 670ml Milch (für beide Päckchen Puddingpulver)
  • 2 Päckchen Vanille-Puddingpulver nach Packungsanleitung kochen  (NUR mit 670ml Milch !)
  • 2 cl Rum (80%) oder Rumaroma (nach Geschmack)
  • 100g klein gehackte Blockschokolade
  • 140 ml Sahne
  • 1 Sahnesteif

 


 

Zubereitung:

  • Den Vanillepudding nach Packungsanleitung kochen, aber NUR mit 670ml Milch, da die Creme sehr fest werden soll!!!
  • Der Puddig darf keine Haut bilden, ab und zu mal umrühren oder Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen (also nicht über den Schüsselrand spannen)
  • Den abgekühten Pudding gut durchrühren, evtl. noch durch ein Sieb streichen, falls sich Klümpchen gebildet haben
  • Rum und gehackte Schokolade unterheben
  • Sahne mit Sahnesteif steif schlagen und unterheben

 

Tipp: Ich hatte die Tortenböden vorher noch mit geschmolzener Vollmilchschokolade bestrichen. Für eine fruchtige Variante könnte man z.B. auch Kirschmarmelade nehmen

 

 

Schokoladenbuttercreme-Schokofrosting

 

Diese Schokoladenbuttercreme habe ich bei meiner Chuck-Torte benutzt, allerdings mit weißer Schokolade und einer dünnen Marmeladenschicht drunter. Sie ist super cremig, super schokoladig, streichbar und wird schön fest. Für mich eine echte Alternative zur Ganache. Meiner Meinung nach ist sie gut zum Füllen und Einstreichen von Torten geeignet, also fondanttauglich. Diese Menge reicht zum Einstreichen einer Torte oder für 12 Cupcakes. Gesehen habe ich dieses Rezept bei Ofenkieker und Allrecipes (allerdings etwas anders zubereitet). Zum Einstreichen und Füllen empfehle ich die doppelte Menge.

 

Zutaten:

  • 200g Zartbitterschokolade
  • 150ml Sahne
  • 100g weiche Butter
  • 75-90g Puderzucker (nach Geschmack)
  • Vanilleextrakt
  • 3 EL Kakaopulver
  • evtl. etwas Milch

 

Für die Variante mit weißer Schokolade:

  • 250g weiße Schokolade
  • 100ml Sahne
  • 125g Butter
  • 15g Puderzucker
  • kein Vanilleextrakt und Kakao

 


 

 

Zubereitung:

 

  • Schokolade oder Kuvertüre klein hacken
  • Sahne aufkochen und von der Herdplatte nehmen
  • Schokolade in die Sahne geben, sie sollte ganz bedeckt sein
  • Kurz stehen lassen, nicht direkt umrühren
  • Dann gut verrühren und abkühlen lassen (nicht im Kühlschrank – sonst wird sie zu fest)
  • in einer anderen Schüssel Butter, Puderzucker, Kakao und Vanille auf kleinster Stufe kurz verrühren und dann auf höherer Stufe cremig aufschlagen (bei der Variante mit weißer Schokolade, Kakao und Vanille weglassen)
  • Unter ständigem Rühren dann die abgekühlte Schokoladenganache dazugeben und einige Minuten aufschlagen bis sie heller und luftiger geworden ist
  • Sie kann sofort verwendet werden

Tipp: Sollte die Buttercreme zu weich sein, einfach kühlen oder noch mehr Schokolade oder Puderzucker unterrühren, sollte sie zu fest sein, einfach etwas Milch unterrühren. Für eine Mokka-Variante Kaffeeschokolade verwenden oder in der Sahne Instantkaffe auflösen, wer möchte kann die Buttercreme noch mit Rum o.ä. nach Geschmack aromatisieren

Diese Buttercreme kann man wunderbar vorbereiten und einfrieren.

 

 

Swiss Meringue Buttercreme

Die Swiss Meringue Buttercreme (Baiserartig) gehört zu meinen Lieblingen! Sie hat einen sehr feinen Buttergeschmack und hat eine seidig weiche Konsistenz. Sie ist bestens geeignet um damit Torten zu füllen und einzustreichen. Sie ist sooooooooooo lecker, aber nach Kalorien darf man hier nun wirklich nicht fragen… 🙂

Im Internet finden sich unter der Bezeichnung Swiss Meringue Buttercreme auch Rezepte, die ich als Italienische Meringue Buttercreme bezeichnen würde. Diese sind von den Zutaten zwar ähnlich, die Herstellung unterscheidet sich aber. Bei der Italienischen Meringue Buttercreme wird erst ein Sirup aus Zucker und Wasser oder Marmelade gekocht und dann dem geschlagenen Eischnee dazugegeben. Während bei der Swiss Meringe Buttercreme zuerst Zucker mit Eiweiß erwärmt werden und dann zu Eischnee aufgeschlagen wird.  Aber wer darüber genauer Bescheid weiß, der möge sich bitte bitte bei mir melden 🙂

 

So, nun zum Rezept:

  • 6 Eiweiß
  • 300g Zucker
  • 500g Butter (Zimmertemperatur)
  • Puderzucker (nach Geschmack)

 


 

 

Zubereitung:

 

  • Einen Topf mit ca. 1-2 cm Wasser füllen, darauf eine Schüssel mit den Eiweißen und dem Zucker setzen (Wasserbad). Diese Schüssel darf das Wasser im Topf nicht berühren.
  • Auf mittlerer Hitze dann Eiweiß und Zucker unter ständigem Rühren auf mindestens 70°C so lange erhitzen, bis sich die Zuckerkristalle aufgelöst haben. Das Wasser sollte nur leicht köcheln, so das der Wasserdampf die Masse indirekt erhitzt.
  • Salmonellen befinden sich zwar überwiegend auf der Eischale, wer aber auf Nummer sicher gehen möchte, sollte die Zucker-Eiweißmasse für mindesstens 1o Minuten bei 80°C  (Quelle: „Loderbauer, das Konditorbuch in Lernfeldern,  Handwerk und Technik, 6. Auflage, Seite 61“) erhitzen. Auf ein Küchenthermometer sollte hier auf keinen Fall verzichtet werden.
  • Wenn die Masse die richtige Temperatur erreicht hat und die Zuckerkristalle gelöst sind, wird die Masse mit einer Prise Salz in der Küchenmaschine zu Eischnee aufgeschlagen, so lange bis sie sich kalt anfühlt und feste Spitzen entstehen.
  • Danach wird dann die weiche Butter in mehreren Portionen dazugegen und so lange gerührt, bis eine schöne glatte Masse entsteht.
  • Wem die Creme noch nicht süß genug ist, kann am Schluss noch kurz Puderzucker nach Geschmack unterrühren. Ich habe ca. 20g verwendet.

 

Haltbarkeit: Sie hält sich ungekühlt mehrere Tage, im Kühlschrank habe ich sie schon 2 Wochen aufbewart und sie kann auch prima vorbereitet und eingefroren werden. Nach dem Auftauen einfach wieder cremig aufschlagen

 

Vorteil dieser Buttercreme ist natürlich zuerst einmal die Fondanttauglichkeit, sie ist nicht zu süß und sehr stabil.  Diese Menge reicht mindestens für das Einstreichen und Füllen einer 26er Torte und eignet sich auch hervorragend zum Aufspritzen von Tortendeko.

 

Nachteil wäre evtl. die aufwendige Herstellung, die sich in meinen Augen aber mehr als lohnt und mächtig ist sie noch dazu.

 

Tipps: Wer möchte, kann die Swiss Meringe Buttercreme am Schluss noch aromatisieren, z.B. mit 3-4 EL Marmelade, 200g geschmolzene Schokolade oder Kuvertüre (abgekühlt), Vanillearoma oder Vanillezucker, Fruchtpüree, 2-3 EL Lemoncurd oder wenig Zitronensaft mit abgeriebener Zitronenschale.

 

Wichtig für einen perfekten stabilen und weißen Eischnee sind sorgfältig getrennte Eier, es darf kein Eigelb im Eiweiß enthalten sein, Eier müssen Zimmertemperatur haben und die Rührschüssel muss absolut sauber/fettfrei sein. Die Zugabe von einer Prise Salz sorgt für zusätzliche Stabilität.

 

 

 

 

Schokoladen- oder Vanillebuttercreme mit Pudding

 

Diese Buttercreme kann man zum Füllen und Einstreichen einer Torte verwenden. Damit die Füllung auch ein wenig fruchtig/frisch schmeckt, bestreiche ich die Tortenböden innen meistens noch mit einem Fruchtpüree oder Marmelade (Kirsch-, Himbeer- oder Aprikosenmarmelade). Zum Einstreichen der Torte würde ich das Fruchtpüree allerdings weglassen.

 

Zutaten:

 

  • 400 ml Milch (damit ist sie fondanttauglich)
  • 1 Pckg. Vanille- oder Schokoladenpudding
  • 300 g zimmerwarme Butter
  • 300 g Puderzucker (ich reduziere meistens auf 200 g)
  • (Kein Muss: Bei der Vanillepuddig-Variante zusätzlich noch 100 g geschmolzene Schokolade einrühren)

 

Zubereitung der Schokoladen- oder Vanillebuttercreme:

 

  • Aus Milch und Puddingpulver einen festeren Pudding kochen (siehe Anleitung Puddingpulver, aber nur mit 400 ml Milch). Damit sich auf dem Pudding keine Haut bildet, nach dem Kochen direkt mit Frischhaltefolie abdecken und auskühlen lassen (Folie direkt auf den Pudding legen, nicht über die Schüssel spannen).
  • Die Butter zusammen mit dem Puderzucker ca. 10 Minuten mit der Küchenmaschine aufschlagen, bis sie weiß-schaumig ist.
  • Den erkalteten Pudding mit der Küchenmaschine/Handmixer cremig rühren und dann löffelweise unter die Buttermasse rühren.
  • Nach Belieben mit Schokolade verfeinern und wer möchte noch zusätzlich Früchtpüree für die Füllung.

 

Biskuit Grundrezept

Hier das Rezept für ein Biskuit Grundrezept (Vanille-Biskuit). Weitere Varianten des Grundrezeptes wie z.B. Schokoladen-Biskuit, Haselnussbiskuit und Cappuchino-Biskuit sind weiter unten zu finden:

Menge für einen 24/26er Tortenring

  • 6 Eier (Größe M)
  • 220 g Zucker
  • 2 Pk Vanillinzucker
  • 1 Prise Salz
  • 280 g Mehl
  • 2 Tl Backpulver
Menge für einen 28er Tortenring

  • 9 Eier (Größe M)
  • 330 g Zucker
  • 3 Pk Vanillinzucker
  • große Prise Salz
  • 420 g Mehl
  • 3 Tl Backpulver

Vanillebiskuit

Vanillebiskuit

Kein Muss: Aber 1 Msp. abgeriebene Zitronenschale macht die Masse noch etwas leichter


 

Zubereitung:

 

  • Den Backofen auf 175°C vorheizen (Ober- Unterhitze!! Umluft trocknet extrem aus).
  • Der Tortenring/Backform wird mit Backpapier am Boden ausgelegt
  • Eier mit Salz kurz 1 Minute auf höchster Geschwindigkeit aufschlagen
  • Den Zucker komplett dazu geben und den Teig dann für 10 – 15 Minuten aufschlagen bis der Teig dick ist und sich das Volumen verdoppelt bzw. verdreifacht hat
  • Das Mehl zusammen mit dem Backpulver sieben. Das Mehl in zwei bis drei Portionen vorsichtig unterheben
  • Den Tortenring füllen, den Teig glatt streichen und in den Backofen geben
  • Die Backzeit beträgt ca. 35- 40 Minuten.
  • Unbedingt Stäbchenprobe
  • Der Kuchen sollte in der Backform/Tortenring auskühlen

 

Weitere Varianten:

Cappuchino-Biskuit: 4 EL heißen, starken Espresso zu den Eiern geben und mit aufschlagen. Intensiver wird es, wenn die Böden mit etwas Espresso getränkt werden.

Haselnuss-Biskuit: 30 g Mehl durch die gleiche Menge Haselnüsse ersetzen

Schokoladen-Biskuit: 2 EL Mehl durch Backkakao ersetzen

 

 

Mascarpone-Mandarinen-Creme

 

Zutaten:

  • 500 g Mascarpone
  • 300g Joghurt (3,8 g Fett)
  • 1 x Finess Zitrone
  • 8 KLEINE Messerspitzen Zitronensäure (gibt es in 5g Tütchen von Dr. Oetker)
  • 10 Eßl Mandarinensaft
  • 90 g Zucker
  • 2 x Vanillezucker
  • 3 Beutel Gelatine Fix (ein Beutel entspricht 2-3 Blatt Gelatine, ein Beutel ist ausreichend für 250 g Flüssigkeiten)
  • 200 g Sahne
  • 2 Sahnesteif
  • 3 kleine Dosen Mandarinen
  • Glas Marmelade (z.B. Aprikose Samt von Schwartau)

 

Herstellung:

  • Mascarpone mit Joghurt mischen und für ca. 3 Stunden in ein mit Zewa oder Küchentuch ausgelegtes Sieb geben
  • Finess, Zitronensäure, 10 Eßl Mandarinensaft dazugeben und verrühren
  • 3 Beutel Gelatine Fix einrühren
  • Sahne mit Sahnesteif in einer separaten Schüssel steifschlagen und anschließend zur Mascarpone-Creme geben (vorsichtig unterheben)
  • Dann erst Zucker und Vanillezucker dazugenben (der Zucker darf erst nach dem Gelatine Fix dazugegeben werden, WICHTIG)
  • Mandarinen klein schneiden und auch vorsichtig unterheben
  • Mit der Creme sollte man nicht sofort die Torte füllen. Nachdem alle Zutaten richtig durchgezogen sind, verändert sich der Geschmack. Ich würde die Creme nach ca. 3 Stunden noch einmal abschmecken und je nach Geschmack noch etwas Zucker und Zitronensäure dazugeben
  • Bei einem Vanille-Biskuit die Böden dünn mit der Marmelade bestreichen und dann die Creme gleichmäßig drauf verteilen

Kinderschokoladen-Creme

Zutaten:

  • 260g Sahne
  • 2 x 210g Kinderschokolade (2 Pakete á 10 große Riegel)
  • 8 TL San-apart

 

Herstellung:

Kinderschokolade in kleine Stücke brechen und in die kalte Sahne geben.

Kinderschokolade zusammen mit der Sahne über einem Wasserbad zum schmelzen bringen und immer gut rühren!

Die Schoko-Sahne-Masse muss richtig gut durchkühlen. Am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Dann die Masse 1 Minute kurz aufschlagen und beim Rühren nach und nach das San-apart dazugeben. Die Masse wird jetzt schön fest und cremig. Wenn sie euch noch zu weich ist, einfach noch etwas San-apart dazugeben.  Die Kinderschokoladen-Creme kann sofort zum Füllen einer Torte genutzt werden. Wenn man sie noch mal in den Kühlschrank stellt, wird sie noch fester.

Diese Creme schmeckt 1:1 wie Kinderschokolade. Sehr süß, aber sehr lecker!

 

Ganache

Zubereitung von Ganache:

 

Es gibt zwei verschiedene Arten von Ganache, einmal zum Einstreichen und zum Füllen einer Torte. Zum Einstreichen sollte die Ganache etwas fester sein, daher wird mehr Schokolade verwendet. Die Mengenangaben der verschiedenen Schokoladen variieren je nach Sorte/Fettanteil. So braucht man von einer Vollmilch mehr als von einer Zartbitterschokolade/Kuvertüre.

 

  • Schokolade oder Kuvertüre klein hacken
  • Sahne aufkochen und von der Herdplatte nehmen
  • klein gehackte Kuvertüre/Schokolade in die Sahne geben, sie sollte ganz bedeckt sein
  • Kurz stehen lassen, nicht direkt umrühren
  • Dann gut verrühren

 

Ganache zum Füllen:

  • Vollmilch-Ganache: 200 ml Sahne – 300 g Vollmilch-Kuvertüre
  • Vollmilch-Nougat-Ganache: 200 ml Sahne – 300 g Vollmilch-Kuvertüre- 100 g Nougat-Kuvertüre
  • Weiße Ganache: 200 ml Sahne – 400 g weiße Kuvertüre
  • Zartbitter-Ganache: 200 ml Sahne – 200 g Zartbitter Schokolade

 

Wenn ich viel Zeit habe, lasse ich die Ganache über Nacht bei Zimmertemperatur stehen. Meistens verwende ich sie aber schon am selben Tag, wenn sie abgekühlt ist. Funktioniert prima! Auf keinen Fall in den Kühlschrank stellen, da wird sie zu hart. Sollte die Ganache doch mal zu hart werden, einfach kurz in die Mikrowelle stellen oder kurz über einem Wasserbad erwärmen.
Vor dem Füllen der Torte die Ganache noch einmal kurz aufschlagen. Sie wird heller und cremiger

 

 


 

 

Ganache zum Einstreichen:

  • Vollmilch-Ganache: 200 ml Sahne – 500 g Vollmilch-Kuvertüre
  • Vollmilch-Nougat-Ganache: 200 ml Sahne – 500 g Vollmilch-Kuvertüre – 100 g Nougat-Kuvertüre
  • Weiße Ganache: 200 ml Sahne – 600 g weiße Kuvertüre
  • Zarbitter-Ganache: 200 ml Sahne – 400 g Zartbitter-Kuvertüre

 

Wenn die Ganache zum Einstreichen genutzt wird, muss sie nicht mehr aufgeschlagen werden. Man kann auch hier die Ganache am Vortag vorbereiten oder auch sofort verwenden (also natürlich muss sie abgekühlt sein). Auf keinen Fall stelle ich Ganache in den Kühlschrank.

Meistens habe ich Ganache übrig, die man prima einfrieren kann. Gekühlt hält sie ca. 4-6 Tage.

 

Habt ihr evtl. andere Erfahrungen gemacht oder noch schöne Rezepte, die ihr mir mitteilen könnt? Ich freue mich über Eure Kommentare und Tipps!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zitronenkuchen/Orangenkuchen mit Frischkäse

Diese Mengenangabe ist für eine Kastenform. Für eine 24er/26er Backform würde ich das doppelte Rezept nehmen, so wie bei meiner Ostertorte. Gesehen habe ich das Rezept bei der Tortentante.

 

  •  240 gr. Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 170 gr. Butter
  • 1 Pck. abgeriebene Zitronenschale (oder Oragenschale)
  • einige Tropfen Zitronenöl (oder Orangenöl)
  • 115 gr. Frischkäse
  • 225 gr. feinster Zucker
  • 3 Eier
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 Pck. Vanillezucker

 


 

Zubereitung:

 

Backofen auf 160° vorheizen und Backform vorbereiten. Ich lege die Backformen immer mit Backpapier aus.
Die zimmerwarme Butter schaumig rühren, Zucker nach und nach dazugeben und so lange weiterrühren, bis es eine schaumige weiße Masse ergibt. Den Frischkäse eßlöffelweise unterrühren und dann die Eier einzeln gründlich untermixen. Zum Schluss Zitronenschale, Zitronenöl und den Zitronensaft dazugeben.
Backpulver, Mehl und Salz mischen und bei niedriger Geschwindigkeit das Mehl in zwei Portionen unterrühren, Nicht zu lange, nur bis das Mehl vollständig untergearbeitet ist.

In der Kastenform braucht der Kuchen ca. 70 min. Da ich eine eckige Form, 24 x 24 cm genommen habe, war der Kuchen schon nach 25 Minuten fertig. Also Stäbchenprobe nicht vergessen!!

Da der erste Kuchen nicht so hoch gegangen ist wie gehofft, wurde also noch ein zweiter gebacken. Die Kuchen wurden dann einmal waagerecht durchgeschnitten und mit Lemon Curd gefüllt und anschließend mit weißer Ganache bestrichen. Wer möchte nimmt einfach nur einen Zitronenglasur oder bestäubt den Kuchen mit Puderzucker.

Lemon-Curd

Dieser Lemon Curd wurde nach den Angaben von Royalbakers gemacht. Allerdings war mir diese  Menge doch zu viel, da ich lediglich eine Torte damit füllen wollte. Wer aber auch noch etwas als Brotaufstrich übrig haben möchte, sollte tatsächlich diese Menge anrühren:

 

(1 Cup [US] = 237 ml)

  • 1 cup lemon juice, fresh squeezed
  • 1 cup sugar
  • Zest from 2 lemons
  • 6 egg yolks
  • 10 tablespoons of butter, cut into pieces

 

Hier die Menge halbiert und umgerechnet z.B. für meine Ostertorte:

 

  • 120 ml frisch gepresster Zitronensaft
  • 120 gr. Zucker
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 3 Eigelb
  • ca. 5 EL Butter (schwierige Maßangabe, ich habe 35 g Butter genommen)

 


 

Zubereitung:

 

Zitronensaft, Zucker und abgeriebene Zitronenschale so lange aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Anschließend die Butter dazugeben und vollständig schmelzen lassen.

Die drei Eigelbe in einen anderen, kalten Topf geben und die heiße Zitronen-Zucker-Masse langsam zugießen und einrühren. Den kalten Topf auf die heiße Platte stellen und jetzt bei mittlerer Temperatur ca. 15 – 20 Minuten stetig rühren, bis die Masse dickflüssig/cremig ist. Ein guter Test dafür ist, wenn die Masse die Rückseite eines EL benetzt und nicht mehr runterfließt.

 

Als Brotaufstrich kann man den Lemon Curd direkt in ein Glas abfüllen. Aufgrund der frischen Eier ist es aber nur ca. 2 Wochen haltbar.

 

Für eine Tortenfüllung kann man z.B. 100 gr. Butter aufschlagen und Lemon Curd nach Geschmack dazugeben. Ich habe 90 gr. Lemon Curd dazugegeben. Aber einfach abschmecken!!!

 

Sehr lecker ist auch Lemon Curd mit 250 gr. Mascarpone zu mischen. Schmeckt meiner Ansicht nach noch erfrischender.

Himbeer-Mascarpone-Füllung

Zutaten:

  • 1 Päckchen Finesse von Dr. Oetker (geriebene Zitronenschale)
  • 1 TL Zitronensäure
  • 250 g Joghurt 3,5%
  • 250 g Mascarpone
  • 90 g Sahnesteif oder San Apart
  • 100 g Schlagsahne
  • 350 g Himbeeren, frisch oder TK
  • 2 EL Sahnesteif/San Apart

 


 

Zubereitung:

 

Joghurt, Mascarpone, Zitronensäure, Finesse, 90 g San Apart und 75 g Zucker verrühren, 100 g Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die Mascarponecreme unterheben.

 

Die Himbeeren lange abtropfen lassen und dann zusammen mit 50 g Zucker in einen Topf geben und einmal kurz aufkochen. Den Topf von der Herdplatte nehmen und San Apart (2 El.) einrühren. Himbeer-Mus abkühlen lassen. Wen die kleinen Himbeerkerne stören, sollte das Mus vorher durch ein Sieb drücken.

 

Die Kuchenböden mit der Creme bestreichen, darauf Frucht-Mus, dann wieder eine Lage Creme. Diese Menge reicht bei mir für eine 26er Torte, die zweimal durchgeschnitten wurde.

Giotto-Sahne-Füllung

Diese Mengenangaben sind für einen 24er Boden

  • 600 ml Sahne
  • 3 Sahnesteif
  • 4 Stangen Giottos
  • 150 gr. Nuss-Nougat-Creme (z.B. Nutella)

 


 

Zubereitug:

 

Tortenböden jeweils mit der Nuss-Nougat-Creme dünn bestreichen. Damit sich die Creme leichter verstreichen lässt,  kann man sie kurz über dem Wasserbad erwärmen.  Giottos pürieren und unter die steifgeschlagene Sahne heben. Nicht rühren!

Diese Füllung ist nicht fondanttauglich. Das bedeutet, dass diese Masse den Fondant aufweichen kann. Um dies zu verhindern, habe ich aus einem 26er Boden einen ein cm breiten Streifen abgeschnitten und diesen als Sperre auf den verbleibenden 24er Boden aufgesetzt.

 

 

Eierlikör-Schoko-Kuchen

 

26er Springform:
6 Eier
2 Pck. Vanillezucker
250 gr. Puderzucker
125 ml Öl
250 ml Eierlikör
200 gr. Mehl
50 gr. Kakao
1 Pck. Backpulver
Man kann den Kakao auch weglassen, dann sollte man aber 250 g Mehl nehmen.

 


 

Zubereitung:

 

Eier, Vanillezucker, Puderzucker schaumig rühren. Wenn die Masse weißlich geworden ist, Öl, Eierlikör, gesiebtes Mehl mit Backpuler und Kakao dazugeben. Nur noch so lange rühren, bis dass Mehl eingearbeitet ist

 

  • Backofen auf  165° (Umluft) vorheizen
  • Backzeit ca. 50/60 Minuten, unbedingt Stäbchenprobe machen!

 

Mürbeteig

 

  • 170 g weiche Butter
  • 120 g Puderzucker
  • Prise Salz
  • 2 Eigelb
  • 1 Tl Flüssigkeit (z.B. Milch)
  • 1 Tl Vanillearoma (oder anderes)
  • 260 g Mehl
  • 60 g Stärke
  • 1/4 Tl Backpulver

 

 


 

 

Zubereitung:
weiche Butter mit Salz cremig rühren und den Puderzucker dazugeben auf niedrigster Stufe kurz anschlagen,

dann auf  hoher Stufe so lange schlagen, bis eine weiß Masse entsteht Erst die Flüssigkeit und dann die Eigelbe unterrühren
Vanillearoma (oder andere nach Lust und Laune)
Mehl, Stärke und Backpulver zusammen auf die Buttermasse sieben (nach Belieben auch Kakao dazugeben) zum Teig zusammen kneten. Wichtig: Nicht zu lange, sonst werden die Kekse zu hart
den Teig in Folie wickeln und mindestens 30 Minuten oder über Nacht in den Kühlschrank legen
Den Teig kurz ankneten, ausrollen, ausstechen
160 Grad Umluft, ca. 8-12 Minuten bist die Ränder goldgelb sind
Kekse auf Rost komplett auskühlen lassen, bevor sie mit Royal Icing oder Fondant verziert werden

Champagner-Mascarpone-Creme

  • 100 ml Champagner
  • Puderzucker zum süßen
  • 1 Pck Tortencreme (z.B. von Dr. Ö, Vanillecreme)
  • 200 g Mascarpone
  • 200 ml Schlagsahne

 

Das passende Rezept für die Champagner-Torte findet ihr hier

 


 

Zubereitung:

 

Erst Tortencremepulver mit Champagner verrühren. Disee Masse dann unter die Mascarpone rühren. Zum Schluss die steifgeschlagene Sahne vorsichtig unterheben. Mit Puderzucker nach Belieben süßen.

 

 

 

 

Champagnertorte

Champagnertorte

Das passende Rezept für die Champagner-Mascarpone-Creme (Tortenfüllung) findet ihr hier

 

Zutaten

 

  • 5 Eier
  • 300 g Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 250 ml Öl
  • 125 ml Champagner
  • 375 g Mehl
  • 1 Pck Backpulver

 

Zubereitung

 

  • Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen
  • Öl und Champagner dazugeben, gut verrühren
  • dann Mehl und Backpulver unterrühren
  • Den Teig in eine gut eingefettete 26 cm Durchmesser große Backform geben
  • 160 Grad (Umluft) ca. 45-50 min backen

Sahne-Nuss Creme

 

Sahne-Nuss Creme

 

  • 800 ml Schlagsahne (Angaben für ca. 3 Böden, 26er Form)
  • 3 Sahnesteif
  • 2-3 EL Zucker (nach Geschmack)
  • 150 g gemahlene Haselnüsse

 

(Mengenangabe für den Schnee-Nikolaus):

  • 200 ml Sahne
  • 1 Sahnesteif
  • 3/4 Eßlöffel Zucker
  • 40 g Haselnüsse gemahlen

 

Anleitung

 

  • Sahne, Zucker und Sahnesteif steif schlagen
  • Nüsse unter die Sahne ziehen

Vanillekekse

Zutaten:

 

  • 220 gr Butter
  • 200 gr Zucker
  • 450 gr gesiebtes Mehl
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt oder Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver

 


 

Herstellung:

 

Mehl und Backpulver sieben.

 

Butter, Zucker, Salz ca. 5 Minuten mit dem Handrührgerät oder Küchenmaschine ca. 5 Minuten aufschlagen. Ei und Vanilleextrakt verquirlen und nach den 5 Minuten zum Teig hinzugeben und nochmals für ca. 1 Minute weiterschlagen. Jetzt mit geringerer Geschwindigkeit der Maschine das gesiebte Mehl mit dem Backpulver in mehreren Etappen hinzufügen (nicht zu lange rühren) Den verquirlten Teig (krümelig) jetzt per Hand verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und einige Stunden in den Kühlschrank legen, am besten über Nacht.

 

Verarbeitung

 

  • Teig kurz ankneten, ausrollen (am besten 1cm dick) und dann mit Förmchen ausstechen
  • Den Backofen auf 190 Grad vorheizen (Umluft)
  • ca. 8-9 Minuten backen