Strickkorb

Strickkorb-Torte

Christine ist eine begeisterte Socken-Strickerin und bekam dann natürlich eine entsprechende Strickkorb-Torte zu ihrem 50. Geburtstag! Auch ich kam schon in den Genuss von dicken Wintersocken 🙂 Happy Birthday noch einmal!

 

 

Angefangen habe ich damit, die Wollknäule herzustellen. Dafür wurden 140 g Marshmallows mit ein wenig Wasser im Topf geschmolzen, bis sie sich richtig aufgelöst haben und ein zäher Brei entstanden ist.  Dabei am besten immer ständig rühren, damait auch nichts anbrennt. Zum Schluss den Topf von der Herdplatte nehmen und die 140 g Choco Krispies von Kelloggs gut einrühren. Wenn die Masse etwas abgekühlt ist (ca. 5 Minuten), kann man anfangen damit zu modellieren. Wichtig ist, dass man vorher die Hände am besten mit Palmin-Soft einfettet, da die Marshmallows fürchterlich kleben. Man hat dann wirklich Zeit genug die Wollknäuel zu formen. Es dauert eine Zeit, bis die Masse richtig hart wird. Am besten packt man die Wollknäule dann über Nacht in den Kühlschrank, bevor sie am nächten Tag mit Zuckerkeber bestrichten und mit Fondant-Schnüren eingekleidet werden. Für die Herstellung der Wolle war mein Clay-Extruder eine große Hilfe. Die Stricknadeln wurden aus Modellierfondant hergestellt, der richtig gut aushärtet. Die Stricknadeln sollen ja auf der Torte ihre Form behalten.

 

 

Die Torte bestand aus einem Eierlilörkuchen und einer Himbeer-Mascaprone-Füllung. Das Kuchenrzept reichte für zwei Backformen mit einem Durchmesser von 22 cm. Da die Backformen ja etwas kleiner sind, reichte eine Backzeit von ca. 35 Minuten.

 

Jeder Kuchen wurden dann zweimal waagerecht durchgeschnitten, somit hatte ich insgesamt 6 Böden, wovon einer zuviel war und direkt verspeist wurde 🙂 Die Füllung ist nicht fondanttauglich, das heißt, dass sich der Fonant auf der Torte später auflösen würde, wenn er mit ihr in Berühung kommt. Also wurden bei zwei Böden ein innerer Kreis ausgestochen, so dass noch ein Rand von ca. 1 cm stehen bliebe. Auch das ausgestochene Innere konnte direkt verzehrt werden 🙂  da es nicht mehr gebraucht wurde. Also, erst einen ganzen Boden, denn den Rand drauflegen, füllen, nächsten Boden als Deckel drauf, wieder einen Rand, füllen und zum Schluss wieder einen ganzen Boden als Deckel drauflegen (also 5 Lagen insgesamt). Ab damit in den Kühlschrank für einige Stunden, am besten über Nacht. Eingestrichen wurde die Torte dann mit einer Ganache aus weißer Schokolade und nachdem sie dann noch einmal für ca. 3 Stunden im Kühlschrank war, mit braun gefärbten Fondant eingedeckt, Deko mit Zuckerkleber befestigt, FERTIG 🙂

 

 

Hier noch schnell ein Bild vom Anschnitt der Torte. Da die Deko schon geräubert wurde, sieht sie schon etwas ramponiert aus. Aber mega lecker!

 

 

Die Torte hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht, vor allem die Herstellung der kleinen Katze und des Teddybären! Süß, oder?